Sylvester Stallone

Sylvester Stallone

Ungelesener Beitragvon Teddy2904 » 11. Aug 2011, 16:06

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Geburtstag: 06.07.1946

Geburtsort: New York

Land: USA

Kino-Rollen:

Stallone übernahm aber auch kleine Rollen in Filmen von Woody Allen (Bananas) und Dick Richards (Fahr zur Hölle, Liebling). Auch Norman Jewisons Gewerkschaftsfilm F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg ist ein typischer Film des New Hollywood. Bei letzterem hat Stallone auch am Drehbuch mitgearbeitet. Der Durchbruch für Stallone war das Boxer-Drama um Rocky Balboa, einem Boxer und Nobody aus Philadelphia. Inspiriert zu seinem Drehbuch und späteren Film Rocky wurde Stallone durch einen Kampf des weißen Boxers Chuck Wepner gegen den damaligen Weltmeister und haushohen Favoriten Muhammad Ali. Stallone schrieb das Drehbuch zu Rocky und bot es einigen Filmproduzenten an, mit der Bedingung, die Hauptrolle zu spielen. Er setzte sich schließlich durch und mit einem Budget von knapp 1.100.000 Dollar wurde Rocky gedreht. Der Film kam in die Kinos und wurde 1976 zum großen Überraschungserfolg und Stallone über Nacht zum Star. Rocky wurde in zehn Kategorien für den Oscar nominiert und gewann den Preis für den besten Film, die beste Regie und den besten Schnitt. Die mehrfachen Fortsetzungen von Rocky waren zwar weniger anspruchsvoll als das Original, setzten aber mehr auf Action und entsprachen dem Zeitgeist der 1980er Jahre. Der kommerzielle Erfolg hielt an. Stallone wurde weltweit zu einem der beliebtesten und populärsten Schauspieler dieses Jahrzehnts. Ein weiterer kommerzieller Erfolg gelang ihm mit Rambo. Hier setzte sich Stallone kritisch mit dem Vietnamkrieg und der damaligen Stimmung der amerikanischen Bevölkerung gegen die US Army auseinander. Als Vietnam-Veteran John Rambo in sein Heimatland zurückkehrt, muss er erkennen, dass ein anderer Krieg gegen ihn als ehemaligen Vietnamkämpfer und seinesgleichen in Amerika stattfindet. Rambo wurde allerdings von den Kritikern kontrovers diskutiert. Stallone drehte auch hier Fortsetzungen. Sie setzten wiederum mehr auf Action, noch mehr Patriotismus und dem damit verbundenen Zeitgeist der damaligen Reagan-Ära und des Kalten Krieges. Dieses Prinzip verwendete Stallone auch für Rocky IV, in dem er gegen einen sowjetischen Boxer in den Ring steigt, der zuvor seinen besten Freund zu Tode geboxt hat. 1983 arbeitete Sylvester Stallone als Regisseur an der Fortsetzung von Saturday Night Fever, mit John Travolta. Der Film Staying Alive brachte nicht den Erfolg wie das Original in den 1970ern, aber trotzdem konnte man das Talent Stallones, Filme zu machen, immer wieder erkennen. Hier spielt er den Fußgänger, der Tony (alias John Travolta) auf der Straße anrempelt. In den 1990er Jahren gelang es Stallone nur noch zum Teil, an die gewohnten Erfolge anzuknüpfen. Versuche, sein martialisches Image durch humorvolle Einlagen in Filmen wie Oscar – Vom Regen in die Traufe oder Stop! Oder meine Mami schießt aufzulockern, misslangen. Mit Filmen wie Cliffhanger – Nur die Starken überleben und Demolition Man gelang ihm vorübergehend ein Comeback. In letzterem, der im Kalifornien der Zukunft spielt, ist als Seitenhieb auf die politischen Ambitionen seines Action-Kontrahenten (und Planet-Hollywood-Restaurantketten-Mitbesitzers) von der Präsident-Schwarzenegger-Bibliothek die Rede. Schwarzenegger wurde später zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Später enttäuschten aber auch typische Action-Reißer wie Judge Dredd oder Daylight an der Kinokasse. In Cop Land von 1997 überraschte Stallone das Publikum und die Kritiker, da er eine durchaus gute darstellerische Leistung bot, die man von ihm nicht erwartet hatte. Für seine Rolle als übergewichtiger Sheriff einer überwiegend von Polizisten bewohnten Kleinstadt hatte er extra 15 kg zugenommen und konnte neben Kollegen wie Robert De Niro, Harvey Keitel und Ray Liotta bestehen. Danach entstanden eine Reihe von Filmen mit Geld aus deutschen Filmfonds, die nur kurz in den Kinos waren oder wie Avenging Angelo oder Shade nicht mal in den deutschen Kinos starteten. Um ein Comeback zu starten, begann Stallone mit der Arbeit an Fortsetzungen zu seinen erfolgreichsten Rollen Rocky und Rambo, die zu drehen er sich lange geweigert hatte. Im Dezember 2005 wurde mit den Dreharbeiten zu Rocky Balboa begonnen, welcher seit 8. Februar 2007 in den deutschen Kinos gezeigt wurde. Stallone ist Ende der 1990er Jahre wieder in die katholische Kirche eingetreten. Seitdem versucht er, seine Filme christlich zu prägen, so auch in seinem zuletzt erschienenen Boxer-Film Rocky Balboa. Rambo (Teil 4) weist diese Prägung ebenfalls auf. Im März 2007 wurde mit den Dreharbeiten begonnen, die mittlerweile abgeschlossen sind. Der Film erschien am 14. Februar 2008 im Kino.

Privatleben:

Stallone wurde 1946 in New York geboren und wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf. Sein Bruder Frank Stallone ist ebenfalls Schauspieler, Sänger und Songwriter. Sein Vater Frank Stallone Senior anglisierte den ursprünglich italienischen Familiennamen Staglione, um nicht mit verschiedenen Mitgliedern der New Yorker Unterwelt verwechselt zu werden. Seine Mutter heißt Jacqueline Jackie Stallone. Seit seiner Geburt leidet Stallone an einer Muskellähmung im Gesicht, welche ihm besonders während seiner Kindheit zu schaffen machte. Aufgrund dieser Lähmung rieten ihm seine Lehrer anfangs von einer Schauspielkarriere ab. In der Grundschule machte er erste Schritte als Amateurschauspieler und feierte als Football-Spieler in der Landesliga Erfolge. Zwei Jahre lang wurde Stallone auch am American College of Switzerland, Leysin ausgebildet, hier hatte er seinen ersten Bühnenauftritt in Tod eines Handlungsreisenden. Zurück in den USA schrieb er sich an der Universität von Miami ein und begann, sich als Autor zu versuchen. Stallone verließ die Universität allerdings vor seinem Abschluss, um seine Karriere als Schauspieler in Angriff zu nehmen. Er heiratete dreimal. Aus seiner ersten Ehe mit Sasha Czack (1974-1985) stammen seine zwei Söhne Sage (der in Rocky V als Rockys Sohn mitspielt) und Seargeoh (der in Rocky II als Rockys Baby mitspielt). Seine zweite Ehe mit Brigitte Nielsen (1985-1987) blieb kinderlos. Die dritte Ehe mit Jennifer Flavin brachte drei Töchter hervor: Sophia Rose, Sistine Rose und Scarlett Rose.


Die Filmografie von Sylvester Stallone

1970: The Party at Kitty and Stud's (später umbenannt in The Italian Stallion, in Deutschland in Randy - die Sexabenteuer des Sylvester Stallone, Neuveröffentlichung auf DVD unter den Titeln "Bocky - Ein Mann steckt einen weg" und "Randy")
1970: Der letzte Ausweg
1970: Blood Line - Ein tödlicher Plan
1971: Bananas
1974: Das Nervenbündel
1974: Brooklyn Blues
1974: Mandingo
1975: Fahr zur Hölle, Liebling
1975: Capone
1975: Frankensteins Todesrennen
1976: Cannonball
1976: Rocky
1978: Vorhof zum Paradies (Paradise Alley)
1978: F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg
1979: Rocky II
1981: Nachtfalken (Nighthawks)
1981: Flucht oder Sieg
1982: Rocky III – Das Auge des Tigers
1982: Rambo
1983: Staying Alive
1984: Der Senkrechtstarter
1985: Rambo 2 – Der Auftrag
1985: Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts
1986: Die City-Cobra
1987: Over the Top
1988: Rambo 3
1989: Lock Up – Überleben ist alles
1989: Tango und Cash
1990: Rocky V
1991: Oscar – Vom Regen in die Traufe
1992: Stop! Oder meine Mami schießt
1993: Cliffhanger – Nur die Starken überleben (Cliffhanger)
1993: Demolition Man
1994: Der Spezialist (The Specialist)
1995: Judge Dredd
1995: Assassins – Die Killer
1996: Daylight
1997: Cop Land
1998: Fahr zur Hölle Hollywood (An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn)
2000: Get Carter – Die Wahrheit tut weh
2001: Driven
2002: D-Tox – Im Auge der Angst
2002: Avenging Angelo
2003: Heißes Spiel in Las Vegas
2003: Mission 3D
2006: Rocky Balboa
2008: John Rambo
Für dunkle Stunden wünsche ich mir die Eigenschaften der Sonnenblume, sie hält ihr Gesicht ins Licht, damit aller Schatten hinter sie fällt
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